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Things that make me happy #2

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Ist es nicht wahnsinnig schwer/teuer/kompliziert/irgendwasanderesnegatives sich vegan zu ernähren?

Die Frage habe ich nun in meinem inzwischen einjährigen Veganerdasein schon einige Male gehört und da ich in dem Zusammenhang weder zum polemisieren noch zum politisieren neige muss ich das wohl jetzt hier im Blog mal etwas breit-treten.

Deshalb entschuldigt bitte wenn der Beitrag etwas von dem „Woran erkennst Du den Veganer auf ner Party“ „Warte einfach der sagt es Dir schon wenn Du ein Cocktailwürstchen nimmst“, Nerv-Veganertum mit politisch brisantem, soziokulturellem Sendungsbewusstsein hat, dem ich mich normalerweise eigentlich außer zu Spaßzwecken komplett verwehre.

Ich schummle ab und an, ein schöner Käse gehört durchaus auch mal zum Essen bei mir. Aber eben nicht immer, sondern sehr sehr selten. (Der Lieblingskäse Chaume heißt deshalb bei uns daheim „Schummelchaume“… höhö get it?)

Jedenfalls ist die things that make me happy rubrik hier ja nicht dafür da sich über etwas auszukotzen, sondern ich möchte mir klar darüber werden was mich glücklich macht und vor allem auch wofür ich dankbar sein kann.

„Dankbar sein“ das klingt auch wieder hochesoterisch, aber lasst mich das kurz erklären.

Als ich letztens nämlich mal wieder gefragt wurde ob diese vegane Ernährung nicht eine wahnsinnige Belastung wäre und mein Hirn gerade nicht viel zu tun hatte, fing ich an doch mal darüber nachzudenken was „vegan sein“ für mich persönlich so bedeutet.

Da ich ja zum schwarz/weiß Sehen und Über-vereinfachen von Sachverhalten neige, kam ich schnell auf den zentralen Gedanken, den ich selbst wahnsinnig überzeugend finde. (Aber er stammt ja auch von mir, wäre jetzt auch etwas blöd wenn ich da nicht vollkommen dahinter stünde hm?)

Ich ernähre mich vegan und esse damit fast ausschließlich Dinge (viel Obst, viel Gemüse), die andere Menschen zu sich nehmen, wenn sie ihrem Körper mal „etwas Gutes tun“ wollen.

So und jetzt stell‘ Dir mal vor Du machst das 24/7*

Das ist doch ein schöner, griffiger Gedanke, abseits der fiesen Schlachthof/Massentierhaltung/Schockerszenen die einen so vom Veganismus überzeugen sollen.

Vegan: Sich etwas Gutes tun, 24/7.

Natürlich kann man nun das Leid der Tiere usw. als Grund bringen, das spielt für den einen mehr für den anderen weniger Rolle in der Wahl „vegan“ mal auszuprobieren.

Aber für mich ist der wirklich zentrale, zugegebenermaßen egoistische Aspekt, mir selbst etwas Gutes zu tun.

Moderner Egoismus? Oder was meint Ihr?

 

* (gut das funktioniert jetzt nicht bei einer veganen Ernährung die ausschließlich auf die Ernährungsgruppen Weißbrot und Zartbitterschokolade baut)

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Neue Rubrik: Things that make me happy

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„Neue Rubrik? Was? Du hast ein Konzept?“ Es fühlt sich noch gar nicht so lange her an, aber vor zwei oder drei Jahren war es, in einem schnuckeligen Weinkellerchen in Dresden.

Das Gespräch drehte sich gerade um Podcasts (wenn man selbst einen Podcast produziert neigt man auch eher zum Konsum ebensolcher) und mir wurde Pop Culture Happy Hour empfohlen. Den Podcast hatte ich vor ewigen Zeiten mal angehört und damals wohl eine blöde Folge erwischt. Der Podcast landete jedenfalls nicht auf meiner Abo-Liste. Inzwischen höre ich den Podcast aber regelmäßig.

Wer mit amerikanischer Popkultur etwas anfangen kann, dem sei der Podcast wärmstens ans Herz gelegt. Danke für die Empfehlung :)

Bei Pop Culture Happy Hour gibt es eine kleine Rubrik, „Things that make us happy“. Jeder nennt, der Name verrät es, Dinge, die ihn gerade glücklich machen. Das möchte ich hier im Blog auch mal anfangen.

Was mich diese Woche glücklich gemacht hat?

  • Ich habe endlich wieder Zeit gefunden mehr zu lesen (Yeah I know… Zeit hat man immer). Gelesen habe ich: The Martian (Andy Weir), fangt das Ding bitte echt nur an wenn Ihr Zeit habt es in fast einem Rutsch durchzulesen. Man will es wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Gelesen habe ich auch: The Forever War von Joe Haldmann, das geht auch recht flott von der Hand.
  • Ich war wieder mal in Stuttgart. Meine Theorie ist ja, Stuttgart ist das Portland von Deutschland. Keep Stuttgart weird!
  • Ein tolles Hemd habe ich bei Hirmer in Stuttgart gefunden, passt in meinem Kopf perfekt zu einem Sommer-2014-rockt-derbe-Outfit: Blaukariertes, kleinkariertes Langarm-Hemd, Ärmel hochgekrempelt, schneeweiße Vans (Canvas FTW), weißes T-shirt, oliv farbene Cargo Shorts.
  • Die Zinio App (die US-Ausgaben von Rolling Stone und GQ, yay – am liebsten hätte ich noch den Economist und die Vanity Fair im Abo, aber nur die Ruhe).
  • Die Urlaubsplanungen für dieses (details) und nächstes Jahr (grob) laufen gerade…