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Gedanken zum Wahlkampf – Teil 4

Ich glaube Angela Merkel war es, die mal gesagt hat „Man muss die Menschen da abholen, wo Sie stehen.“

In zahlreichen Infostand-, Facebook-, 1:1-Gesprächen stelle ich immer wieder fest, dass eine starke Lücke zwischen dem was politisch umgesetzt wird und dem was davon als Information beim Bürger ankommt klafft. Es wird einiges umgesetzt (fügt bitte gedanklich hier Wahlkampfgetöse a la „Es könnte noch viel mehr gemacht werden !!!111“ ein), aber die Information kommt nicht an.

Klar es gibt die amtlichen Veröffentlichungen als Anzeigen in der Tageszeitung, es gibt die Facebook Seiten der Stadt, es gibt das von der Stadt herausgegebene Stadtmagazin, es gibt schweinfurt.de, aber ich fürchte das Ganze ist ein Flickenteppich an Kommunikationsmaßnahmen.

Ich möchte jetzt nicht meckern oder poltern von wegen es gäbe kein Konzept, ich erkenne vielleicht nur gerade keines und spiegele das wieder was mir in Gesprächen zugetragen wird.

Wir müssen einen Weg finden die Menschen da abzuholen, wo Sie stehen – kommunikativ.

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Gedanken zum Wahlkampf – Teil 3

Bla bla, Gedanken los werden, ins Internetz schreiben, die Einleitung kennt Ihr von Teil 1 und Teil 2: Mir stellt sich bei der Beobachtung der fleißigen Wahlkampfaktivitäten aus allen Ecken und Richtungen die Frage: Wie wird denn mit den leisen Stimmen umgegangen.

Wie holen wir denn die Leute ab, die nicht auf Facebook in zigfach verschachtelten Kommentarbäumchen mitdiskutieren?

Wie kriegen wir es hin, dass Leute, die meinen ihre Stimme würde eh nicht wahrgenommen werden trotzdem eine Möglichkeit haben, diese eine kleine Stimme wirken zu lassen?

Das Wahlkampfgetöse macht die persönliche Filterblase immer „dichter“, gerade jetzt muss man über diese Filterblase hinausschauen. Wie schaffen wir es in Zukunft mit einfachen, partizipativen Konzepten denen den Mut zu geben sich einzubringen, die aktuell davon ausgehen, dass sie nicht gehört werden? Wie schaffen wir abseits der gängigen Social Media Plattformen eine Möglichkeit zum (on- oder offline) Austausch, zur Diskussion und letztendlich eine Möglichkeit um die Arbeit des zukünftigen Stadtrats von „außen“ mitzugestalten?

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Gedanken zum Wahlkampf – Teil 2

Wer Teil 1 gelesen hat, dem ist bekannt: Ab und an muss ich was loswerden und bevor ich es mit mir herumtrage schreibe ich es in dieses Internetz. Bei vielen Ideen von Bürgern oder Mitbewerbern um politische Ämter ist zu lesen, dass man am besten gleich die Finanzierung des Vorschlages mitliefern soll. Entschuldigt meine Unflätigkeit: Nen Scheiss muss man.

Erstmal geht es doch darum eine Idee zu untersuchen, sie auszuarbeiten, sie verfeinern, sie zu überdenken, sie zu verwerfen und wieder aus dem Papierkorb zu holen. Klar muss irgendwann mal das Thema Kohle auf den Tisch, aber wer selber mal versucht hat kreativ zu arbeiten: Beim Brainstorming ist erstmal nix verboten, egal wie absurd es scheint oder unmöglich.

Wieso muss man denn so ein Totschlagargument bringen? Kann man das Unmögliche möglich machen? Garantiert nicht, aber man kann es versuchen. Nennt sich Optimismus und Kreativität. Danke fürs Lesen 🤩