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Stadtverwaltung Heidelberg gewinnt den DPOK

Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie „Innovation des Jahres“ geht nach Heidelberg. Mit #HolDenOberbürgermeister eröffnet Heidelberg als erste Stadt in Deutschland ihren Bürgerinnen und Bürgern die Chance, Einfluss auf den Terminkalender des Oberbürgermeisters zu nehmen.

Wie ist das möglich?

Auf der Webseite (www.holdenoberbuergermeister.de) kann ein Ort im Stadtgebiet Heidelberg eingegeben werden, den der OB besuchen soll. Natürlich muss dies mit einem bestimmten Projekt oder Anliegen verbunden sein. Dies könnte zum Beispiel ein Schulprojekt, ein Verein oder eine soziale Einrichtung sein, die sich Unterstützung erhofft oder Anregungen hat. Bei den Anliegen, welche in einem bestimmten Zeitraum die meisten Stimmen haben, schaut Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner schließlich persönlich vorbei. Damit dies gelingt, ist es ratsam, dass die Bürgerinnen ihr Projekt auf den sozialen Netzwerken teilen und um ihre Unterstützung zu bitten.

Themen, die den Bürgern auf den Herzen liegen

Es ist möglich, für so viele Orte und Anliegen abzustimmen, wie man möchte. Zur Abstimmung sind alle Freundinnen und Freunde Heidelbergs aus aller Welt berechtigt. Jeden zweiten Freitag (außer an Feier- oder Brückentagen sowie in Schulferien in Baden-Württemberg) benachrichtigt die Stadt Heidelberg die Person mit dem Ortsvorschlag, der die meisten Stimmen erhalten hat.

Anschließend wird ein Treffen vereinbart, bei dem sich der OB die Themen sowie die verschiedenen Anregungen anhört. Potenzielle Lösungen werden diskutiert sowie das weitere Vorgehen besprochen. Auf der Webseite können Sie sich ein Bild davon machen, an welchen Orten der Oberbürgermeister bereits zu Gast war und wohin er demnächst geht.

Hier sehen Sie ein Video zur Preisverleihung und hören die Reaktion von Herrn Dr. Eckart Würzner:

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Ein professioneller Webauftritt – die Visitenkarte einer Gemeinde

Ob Terminankündigungen, wichtige Telefonnummern oder Neuigkeiten aus der Kommunalpolitik – will man sich über Wissenswertes aus der Region informieren, dann ist die Webseite einer Gemeinde meist der erste Anlaufpunkt. Umso wichtiger ist es daher, dass der Internetauftritt einer Kommune ansprechend und vor allem übersichtlich gestaltet ist. Um den Ansprüchen der Nutzer gerecht zu werden, ging die Gemeinde Kürnach mit gutem Beispiel voran und hat ihr Webangebot komplett überarbeitet.

Eine Gemeinde, die sich am Puls der Zeit bewegt, kommt an digitalen Angeboten nicht vorbei. Eine professionelle Homepage, die als Visitenkarte der Gemeinde fungiert, ist ein zentraler Aspekt der kommunalen Öffentlichkeitsarbeit und für eine Gemeinde heutzutage unabdingbar. Für Kürnach war es nach zehn Jahren an der Zeit, sich auch online in modernem Design zu präsentieren. Im Vorfeld wurden die Wünsche der Gemeinde an die neue Homepage festgehalten und dann von der Würzburger Internetagentur regiogate GmbH umgesetzt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Beim Besuch von www.kuernach.de ist schnell festzustellen, dass nicht nur Layout und Design der Webseite modernisiert wurde. Ziel war es, die Inhalte möglichst nutzerfreundlich darzustellen – und dies ist mit dem neuen horizontalen Menü durchaus gelungen. Das Internetangebot ist in verschiedene Unterpunkte untergliedert, die mit nur einem Klick schnell angewählt werden können. Zusätzlich erleichtert ein Suchfeld das Nachschlagen einzelner Informationen.

Selbstverständlich wurde bei der Umstellung auch an die mobilen Nutzer gedacht. Ob mit dem Tablet oder Smartphone, die Inhalte der Webseite werden durch das „Responsive Design“ auf mobilen Endgeräten ohne Probleme übersichtlich dargestellt.

Doch nicht nur für Besucher der Seite ist die technische Umstellung von Vorteil. Durch ein speziell auf die kommunalen Bedürfnisse zugeschnittenes Redaktionssystem (CMS) können die Mitarbeiter ihre Inhalte schnell und unkompliziert selbst verwalten und ändern. Im Bereich „mein Kürnach“ können außerdem Vereine und Unternehmen Termine, Texte und Bilder direkt online stellen, ohne einen Umweg über einen Mitarbeiter der Gemeinde gehen zu müssen.

Kürnachs Bürgermeister Thomas Eberth zeigt sich mit dem Ergebnis der Überarbeitung des Online-Auftritts sehr zufrieden: „Mithilfe dieser Homepage macht es noch mehr Freude, sich über Kürnach und die Vielfalt der Angebote zu informieren“.

kuernach

Von rechts nach links: 1. Bürgermeister Thomas Eberth, 2. Bürgermeisterin Sieglinde Bayerl, 3. Bürgermeister Edgar Kamm und Ralph Seeberger, Geschäftsführer der Würzburger Internetagentur regiogate GmbH. Foto: Gemeinde Kürnach

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Warum das amtliche Mitteilungsblatt für Gemeinden so bedeutend ist

Für viele Bürger ist das amtliche Mitteilungsblatt einer Gemeinde unverzichtbar. Welche Tonne muss ich morgen vor die Türe stellen? Wann ist in dieser Woche Gottesdienst? Welche Veranstaltungen finden diese Woche statt? Diese Fragen und noch viel mehr werden im Gemeindeblatt beantwortet.

Ein amtliches Mitteilungsblatt ist mehr als nur ein reiner Informationsträger. Selbstverständlich haben bestimmte Inhalte in jeder Ausgabe ihren festen Platz. Es besteht allerdings die Möglichkeit, das Blatt abwechslungsreich zu gestalten. Mit aktuellen Nachrichten aus der Gemeinde, Veranstaltungshinweisen und spannenden Aktionen. Je mehr Vereine und Organisationen über ihren Stand der Dinge berichten können, desto stärker wird auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Kommune. Somit sind die Bürger am Puls der Zeit und erfahren alles Wissenswerte, was innerhalb der Gemeinde vor sich geht. Ein Mitteilungsblatt sollte daher informativ, aber auch vielfältig und bunt sein.

Wie das aussehen kann, zeigt die Gemeinde Schonungen aus dem unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Mit rund 7.600 Einwohnern ist Schonungen auch für kleinere Gemeinden ein Vorzeigebeispiel. Dort erscheint das amtliche Mitteilungsblatt jeden Freitag. Und wirft man einen Blick hinein, sieht man sofort, dass die Gemeinde lebt, aktiv ist und die Bürger mit allen wichtigen Informationen versorgt. Auf deren Homepage stehen die einzelnen Ausgaben zum Download bereit. Diese gilt es zeitnah hochzuladen, damit die Bürger auch unterwegs die neuesten Informationen erhalten. Ebenso macht es auf der Facebook-Seite der Gemeinde Sinn, das Mitteilungsblatt online zu stellen. Werfen Sie doch einen Blick in das Gemeindeblatt, um sich ein paar Anregungen für Ihre Kommune zu holen.

https://floriankohl.de/wp-content/uploads/2016/06/17-2016.pdf

Hier ist eine Liste mit Themen, die in einem Mitteilungsblatt ihren Platz verdient haben. Es lassen sich zweifelsohne weitere interessante Punkte finden.

  • Amtliche Bekanntmachungen und allgemeine Eckdaten zur Gemeinde
  • Hinweise auf öffentliche Gemeinderatssitzungen inklusive Tagesordnung
  • Aktuelle Nachrichten aus der Kommune
  • Fundsachen und Abfallentsorgung
  • Veranstaltungshinweise und Ankündigungen von Festen
  • Wichtige Rufnummern und Informationen zum Notdienst
  • Kino- und Theaterprogramm
  • Veranstaltungen in den Nachbargemeinden
  • Nachrichten aus den Sportvereinen sowie Hinweise auf Spiele und Turniere
  • Suche nach Jugendtrainern im Sport
  • Anzeigen (überwiegend von Unternehmen aus der Gegend)