Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Am Wochenende war Übergabesitzung vom 2016er Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren an den 2017er Vorstand. Im ansprechenden Hipster-bis-festlichen Rahmen im Pfefferberg in Berlin, habe ich der letzten Sitzung der 2016er beiwohnen dürfen und sitzte dann selber Vorstand in der 2017er Sitzung die nachmittags stattfand. Soweit so gut, ganz spannend sowas, aber auch aus den Landesvorstandssitzungen bei denen ich als bay. Pressesprecher dieses Jahr mitwirken durfte bekannt. Das Ganze ist auf Bundesebene natürlich noch eine ganze Nummer größer, weil hier zum Beispiel alle Landesvorsitzenden ebenfalls mit dabei sind.

Nach einem anstrengenden Tag (der Zug nach Berlin zuckelte um 05:30 in Schweinfurt los) mit zwei Sitzungen und einer Abendveranstaltung fiel ich relativ früh im Hotel ins Bett. Am nächsten Morgen dann kurze Touri-Tour durch Prnzlbrg und dann wieder ab nach Hause (nicht ohne ein Mitbringsel in Form eines Pastrami-Bagles von Schlomo’s im Gepäck). Das Hotel „Die Schule“ ist übrigens mit Riesenzimmern mit allem Pi-pa-po eine Top Ausgangsbasis für eine Prenzlauer Berg / Berlin Erkundung – Top ÖPNV Anbindung inklusive. Das Hotel ist eine Sprachschule mit angeschlossenem Hotel, riesig groß und hat ein lustig ungezwungenes Schüler/Studenten Vibe.

Hier ein paar Bilder:

 

Eine Woche…

so-eine-schnapsidee

Eine Woche von der Idee zum Produkt. Klappt sowas? Den Gedanken hatte ich und frei nach meinem inoffiziellen „einfach machen“ Motto, naja… habe ich einfach gemacht. Zum offiziellen Motto erzähle ich euch mal etwas in einem anderen Blogartikel.

Kurz vor einem Wirtschaftsjunioren-Bundesvorstand-auf-2017-Vorbereitungs-Wochenende in Frankfurt kam mir die Idee die Forderung nach mehr Gründerkultur in Deutschland mit einem greifbaren Produkt zu untermauern.

Und was ist mehr Gründerkultur als in einer Woche ein Produkt von Idee, über Logo bis hin zum Onlineshop hochzuziehen? Richtig! Nix!

Also habe ich kurz überlegt und ein anderes Wort für „Gründerkultur“, nämlich „Gründergeist“ gefunden. Geist, kennt man? Von Hochprozentigem!

Also quasi das Endprodukt der alkoholischen Gärung und die wiederum kennt man aus der Feuerzangenbowle: „Also die alkoholische Gärung – oder vielmehr die Gärung des Alkohols – sie erzeugt Alkohol – das heißt also, der Alkohol erzeugt Gärung – sogenannte alkoholische Gärung“. (Exkurs Ende)

Und ich habe da einen Lieblingsschnaps, genauer genommen ist es eine Spirituose, eine Haselnussspirituose um ganz genau zu sein, von meinem Lieblingsbrenner. Das klingt jetzt als würde ich mir vor, während und nach Feierabend konstant hochprozentiges hinter die Binde kippen, dem ist aber nicht so.

Jedenfalls habe ich diesen Brenner, am besagten Wochenende, ziemlich genau 20 Minuten bevor mein Zug in Schweinfurt losgefahren ist angerufen und befragt ob die Möglichkeit einer Spezialabfüllung bestünde. Diese Möglichkeit bestand. Also ab in den Zug mit mir und dann in der kurzen ICE Strecke nach Frankfurt noch eben ein Logo zusammen geklickt. Eine startende Rakete, nein es ist kein Phallus, als allgemeingültiges Symbol für StartUps und StartUpkultur.

Am Samstag dann in einer Pause eine Domain (gruendergeist.io) registriert und SUPR, ein kostenloses Shopsystem, installiert (SUPR ist kostenlos, finanziert sich aber über sinnvolle, zusätzliche Features, die dann Geld kosten).

Dann unter der Woche etwas die Shop Konfiguration in Form massiert, am Freitag die Spezialabfüllung abgeholt, Labels gedruckt, belabelt und zum Versand vorbereitet. Zack! Eine Woche vorbei, neues Produkt am Markt.

Zum ersten Mal offiziell öffentlich in Erscheinung getreten ist das Produkt übrigens als Gastgeschenk für Carsten Lexa, der im Rahmen des 1. Gründer- und StartUp-Stammtisches in Schweinfurt einen spannenden Impulsvortrag über die Gründerszene in Würzburg gehalten hat.

Die ein oder andere Bestellung ist schon eingegangen, das Feedback zur Idee ist durch die Bank positiv. Achso und das wichtigste, die Haselnussspirituose ist auch lecker, sagen die Tester (ich bin da ja etwas voreingenommen).

Was lernen wir daraus?

  • Eine Woche: kein Problem
  • Schmerzen: keine
  • Stress: keiner
  • Spaßfaktor: riesig
  • Feedback: geil
  • Kosten: Sonderabfüllung, Verpackungsmaterial für Versand (hat man meistens eh rumfliegen), Domain, Logo (selbstgeklickt, kostet nix), Shop (20€ im Monat weil ich ein Gutscheinmodul und bestimmte Zahlungsanbieter nutze)

Fazit:
Das Ganze macht Spaß, es tut nicht weh, es macht keinen Stress, das Feedback spornt einen an und die Kosten sind überschaubar. Nein ich habe natürlich nicht in einer Woche eine komplette Firma hochgezogen, darum ging es mir aber auch nicht.

Mein Angebot:
Ihr habt Bock zu gründen? Ihr habt ein Produkt und wisst nicht wie Ihr es vermarkten sollt? Ihr habt Fragen zu irgendwelchen Business- und oder Gründerthemen? Fragt mich. Meldet euch bei mir (fkohl@revista.de). Fragt mir Löcher in den Bauch. Wenn ich euch nicht weiterhelfen kann, ich wette ich kenne jemanden der das kann.

…und jetzt?
Wie geht es weiter mit Gründergeist? Es wird neue Geschmacksrichtungen geben. Habt Ihr einen Favoriten? Waldmeister? Himbeere? Kommentiert oder mailt mir

Rezension: Podcasting – Konzept, Produktion, Vermarktung

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Ganz überzeugt bin ich nicht: Ob es daran liegt, dass Alexander und ich nun schon ein paar Podcastjährchen auf dem Buckel haben oder am Tiefgang des Buches, ehrlich gesagt kann ich das nicht objektiv beurteilen.

Der mitp Verlag hat mir das Buch „Podcasting – Konzept, Produktion, Vermarktung“ (240 Seiten), von Brigitte Hagedorn, als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dafür vielen Dank!

Vielleicht liegt es daran dass ich keine neuen Erkenntnisse gewonnen habe und gar nicht zur Zielgruppe des Buches gehöre denn so richtig warm geworden sind wir, das Buch und ich, nicht.

Es richtet sich gefühlt eher an den Podcast Anfänger, denjenigen der mit dem Gedanken einen Podcast zu machen schwanger geht.
Das Buch erzählt über Technik, redaktionelle Konzeption, Hosting von Soundcloud bis WordPress.

Brigitte Hagedorn stellt auch vor wie ein Podcast konzeptionell ins Marketingkonzept passt.

Es ist schon irgendwie alles dabei:

  • Podcasts mit Manuskript,
  • ohne Manuskript,
  • Interviewsituationen,
  • eigenes Studio pro und kontra,
  • Raumklang,
  • Studiozeit mieten
  • u.v.m.

Aber wie gesagt: Das Buch ist nichts für mich.

Fazit: Ich gebe dem Buch eine solide 2 (Schulnote). Wenn Ihr mit dem Gedanken spielt einen Podcast anzufangen: Kauft das Buch, es schadet euch garantiert nicht (oder ladet mich auf einen Kaffee ein, das schadet euch bestimmt auch nicht).