Was hat er denn nun wieder vor?

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Das denkt sich bestimmt jetzt gerade der ein oder andere. Ganz einfach. Kennt Ihr das wenn einer in Fernsehdokus als der „Goto Guy“ oder „Fixer“ vorgestellt wird? Derjenige der vor Ort die besten Locations kennt, alle wichtigen Kontakte hat, alle Informationen besorgen kann?

Solche Menschen sind immens wichtig, weil man sich nicht immer vor Ort auskennen kann, wenn man eine Reportage drehen soll.

Wenn jetzt dieses „vor Ort“ gar kein physikalischer Ort, sondern ein Wissensbereich, ein Fachgebiet ist dann sind wir beim Konzept von fragfloh.de.

In meinem Netzwerk bin ich bekannt dafür schnell und gut Antworten zum Themenbereich Kommunikation zu liefern. Sei es vom Flyerentwurf bis hin zur Plakataktion, von der schnellen Twitterhilfe oder der Wissens-Druckbetankung, von Facebook Ads über Nischen Social Networks. Viele Menschen unterstütze ich bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Das mache ich sogar ehrenamtlich, als Pressesprecher der Wirtschaftsjunioren Bayern.

Über mein Netzwerk hinaus möchte ich aber auch Antworten liefern dürfen – ganz kostenlos.

Keine Angst, wenn Ihr oder ich den Eindruck habe eine umfassende Beratung wäre angebracht sprechen wir das natürlich vorher ab!

Und deshalb gibt es jetzt fragfloh.de. Stelle einfach dort Deine Frage oder schicke Dein „kannst Du mal eben“ ab. Ich melde mich.

Ps.: Ja das Bild hat überhaupt nichts mit dem Inhalt dieses Blogartikels zu tun. Und? Trotzdem süß oder?

Erfolgreich Bloggen – 7 Tipps

erfolgreich-bloggen-7-tipps Listen gehen immer und um meinem Image als Social Media Experte gerecht zu werden probiere ich das jetzt auch mal. Ohne große Umschweife, hier ist eine Liste mit 7 Tipps zum Thema „erfolgreich bloggen“. (Wenn ich mich nur selber komplett dran halten würde wäre hier auch mehr los, aber das ist ein Thema für einen anderen Blogpost).

1. Das Blog gehört mit auf die Webseite

Manche Content Management Systeme geben keine Blog-Funktionalität her, das ein oder andere Unternehmen hat noch eine statische Webseite. Bevor man da das Geld in die Hand nimmt und eine komplett neue Seite aufbaut ist es oft billiger sich einfach irgendwo ein Blog zu klicken und drauf los zu schreiben. Ich benutze absichtlich das Wort „billiger“ und nicht „günstiger“, weil „billig“ = kostet fast nix, taugt aber auch nix. Wenn man ein Blog nicht nur so zum Spaß schreibt, sondern damit auch das Ziel verfolgt konkret auf seine Marke einzuzahlen (erster Haken beim Bullshitbingo, zählt mal jemand mit?), der sollte das ganze auf seiner eigenen Webseite veranstalten, sprich auf seiner Domain. Das gibt im Umkehrschluss dann natürlich auch von Google etwas mehr Liebe, weil eine Seite auf der sich was tut, die ist schonmal von Haus aus interessanter (und Interessanz [interessant + relevant = Interessanz] ist wichtig, wissen wir ja alle).

2. Bilder gehen immer

Ein Bild sagt mehr… Ihr kennt den Rest. Mit relevanten Bildern und wenn Sie nur selber geklickert oder sogar von Hand gemalt sind, lassen sich Blogposts schön ausbauen und auflockern. Beim Sharen auf den diversen Social Media ist natürlich ein knackiges Aufmacherbild nie verkehrt. Aufmacherbilder bedeuten mehr Platz in der Google+ oder Facebook Timeline, mehr Platz bedeutet mehr Aufmerksamkeit. Außerdem machen durch Bilder aufgelockerte Posts einfach mehr Spaß beim lesen. Beweis:

Katzentatzenfoto: amanda tetrault

Katzentatzenfoto: amanda tetrault

3. Die Mischung macht’s – mit der richtigen Contentmischung erfolgreich bloggen

Immer nur Text, Text, Text ist langweilig. Videos oder Audioaufnahmen machen ist inzwischen so einfach, das könnte man doch mal im Blog verwenden? Klar muss es nicht der größte verwackelte Schrott sein, aber das Pareto-Prinzip kann einem da schon etwas die Last von den Schultern nehmen 😉 Kurzum: „nur“ gut genügt.

4. Kenne Deine Leser

Nur wenn Du Deine Zielgruppe zumindest schemenhaft kennst, kannst Du auch Inhalte liefern, die Deine Leser interessieren. Natürlich kann man auch Inhalte schaffen um eine andere Zielgruppe anzulocken. Irgendeine Nische sollte man sich aber meiner Meinung nach aussuchen. Einfach aus dem Grund dass die thematisch-eierlegende Wollmilchsau einfach keine gute Präzisionswaffe ist.

5. re•dak•ti•ons•plan – mach‘ Dir einen

Inspirationen zum Bloggen gibt es wie Sand am mehr, im richtigen Moment einen Notizzettel, das Handy oder sonst irgendeine Möglichkeit bei der Hand zu haben sich seine Ideen zu notieren ist Gold wert. Es ist bestimmt auch Dir lieber Leser schonmal passiert: Du bist aufgestanden, in einen anderen Raum gegangen weil Du was holen wolltest. Dann stehst Du da und wunderst Dich was Du eigentlich holen wolltest. Also: Aufmerksamkeitsspanne wie ein Eichhörnchen auf Speed? Schreib‘ Dir Mist auf! Die Ideenaufschreiberei ist noch nicht alles. Regelmäßig Content posten ist ein Schlüssel dazu Leser zu gewinnen, vor allem Stammleser. Du musst im Hirn der Zielgruppe verankern:

„Ach der Kohl*, der liefert eigentlich immer ganz guten Content, da abonniere ich mal den RSS Feed, den Newsletter oder stalke ihn mal auf Facebook“

*(also Du heißt bestimmt nicht Kohl aber, ach denk‘ halt mit!). Ich bin da jetzt nicht das beste Beispiel, also was die Regelmäßigkeit angeht, aber der Inhalt rockt!

6. Das Ziel vor Augen haben

Nicht nur weil die Aufzählungsliste sich dem Ende neigt, auch beim Schreiben sollte man sich immer mal wieder das Ziel vor Augen führen, das man verfolgt. Will ich ein Produkt verkaufen? Will ich möglichst viele Leute animieren sich bei meinem Newsletter anzumelden (da rechts, ziemlisch weit oben, in der Seitenleiste, klick doch mal). In einem Satz: Wenn ich den Erfolg nicht im Blick habe, was soll ich dann messen? Die Kombination Zielgruppe und Ziel vor Augen hilft einem nochmal anständigen Inhalt zu finden und zu generieren (Ps.: Linkposts sind nicht verboten!).

7. Social Klappern gehört zum „erfolgreich-bloggen“-Geschäft

Bei den eigenen Followern oder Fans auf einen neuen Artikel hinweisen gehört einfach dazu. Nicht übertreiben und fünfmal den gleichen Artikel pimpen, aber einen sanften Hinweis, das sich auf Deinem Blog wieder mal was getan hat, nimmt einem keiner übel. Protipp: Die Handlungsaufforderung (Neudeutsch: Call to Action) ist eine der Hauptmöglichkeiten deinen Inhalt zu verbreiten. Wenn Du Deinen Leser nicht darum bittest kommt er evtl. gar nicht auf die Idee Deinen Kram zu sharen. Also nicht vergessen, immer mal formulieren was man sich vom Gegenüber wünscht. cta

Buchrezension: Corporate Blogs – Meike Leopold

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„Ach über Weihnachten hast Du bestimmt Zeit für ein paar Buchrezensionen“. „Ein paar“, das ich nicht lache. Nicht einmal für eine Buchrezension hat es „über Weihnachten“ gelangt.

Manchmal überschätzt man seine Fähigkeit zur Selbstmotivation eben maßlos, darüber gibt es aber auch bestimmt ein paar gute Bücher.

Gutes Stichwort, gute Bücher; So eines ist nämlich das Buch über Unternehmensblogerei, neudeutsch „Corporate Blogs“ von Meike Leopold. Das Buch hat 336 Seiten und ist beim O’Reilly Verlag erschienen. Erhältlich ist, eines der neuen Referenzwerke in meinem Bücherregal, als eBook (PDF, EPUB, MOBI) und in Totholz.

Meike Leopold wird vielen keine Unbekannte sein. Sie hat das Cirquent-Blog (jetzt NTT Data) aufgebaut und betreut. Aktuell ist sie für Salesforce.de tätig und baut dort das Blog auf.

Mal angenommen man beschließt ein Corporate Blog in der Unternehmensstrategie zu verankern. Der Beschluss an sich ist ja schon ein Lob wert aber was zum Henker kommt denn dann?

Genau hier setzt Meike Leopold an. Das Buch ist quasi eine Schritt für Schritt Anleitung, wie man zu einem messbar erfolgreichen Blog kommt.

Von der Redaktionsplanung, den Verantwortlichkeiten, der zugrunde liegenden Technik, wie ein erfolgreicher Blogpost auszusehen hat bis hin zur Trollvernichtung und der effektiven Erfolgsmessung ist alles dabei.

Besonders gefallen hat mir die Fülle an kurzen, prägnanten Zusammenfassungen, Tipps & Tricks, die einfache strukturierte Umsetzbarkeit der Anregungen. Ich kann das Buch jedem empfehlen der sich mit dem Thema Corporate Blogs befasst und ich bin der festen Überzeugung, dass selbst ältere Hasen im Blogging Bereich noch den ein oder anderen Kniff oder Rat für sich herausziehen können.

Ein Probekapitel gibt’s bei oreilly.de auch: http://www.oreilly.de/catalog/unternehmensblogsger/