Kategorien
blog

Gedanken zum Wahlkampf – Teil 3

Bla bla, Gedanken los werden, ins Internetz schreiben, die Einleitung kennt Ihr von Teil 1 und Teil 2: Mir stellt sich bei der Beobachtung der fleißigen Wahlkampfaktivitäten aus allen Ecken und Richtungen die Frage: Wie wird denn mit den leisen Stimmen umgegangen.

Wie holen wir denn die Leute ab, die nicht auf Facebook in zigfach verschachtelten Kommentarbäumchen mitdiskutieren?

Wie kriegen wir es hin, dass Leute, die meinen ihre Stimme würde eh nicht wahrgenommen werden trotzdem eine Möglichkeit haben, diese eine kleine Stimme wirken zu lassen?

Das Wahlkampfgetöse macht die persönliche Filterblase immer „dichter“, gerade jetzt muss man über diese Filterblase hinausschauen. Wie schaffen wir es in Zukunft mit einfachen, partizipativen Konzepten denen den Mut zu geben sich einzubringen, die aktuell davon ausgehen, dass sie nicht gehört werden? Wie schaffen wir abseits der gängigen Social Media Plattformen eine Möglichkeit zum (on- oder offline) Austausch, zur Diskussion und letztendlich eine Möglichkeit um die Arbeit des zukünftigen Stadtrats von „außen“ mitzugestalten?

Kategorien
blog

Gedanken zum Wahlkampf – Teil 2

Wer Teil 1 gelesen hat, dem ist bekannt: Ab und an muss ich was loswerden und bevor ich es mit mir herumtrage schreibe ich es in dieses Internetz. Bei vielen Ideen von Bürgern oder Mitbewerbern um politische Ämter ist zu lesen, dass man am besten gleich die Finanzierung des Vorschlages mitliefern soll. Entschuldigt meine Unflätigkeit: Nen Scheiss muss man.

Erstmal geht es doch darum eine Idee zu untersuchen, sie auszuarbeiten, sie verfeinern, sie zu überdenken, sie zu verwerfen und wieder aus dem Papierkorb zu holen. Klar muss irgendwann mal das Thema Kohle auf den Tisch, aber wer selber mal versucht hat kreativ zu arbeiten: Beim Brainstorming ist erstmal nix verboten, egal wie absurd es scheint oder unmöglich.

Wieso muss man denn so ein Totschlagargument bringen? Kann man das Unmögliche möglich machen? Garantiert nicht, aber man kann es versuchen. Nennt sich Optimismus und Kreativität. Danke fürs Lesen 🤩

Kategorien
blog

Gedanken zum Wahlkampf

Gedanken zum Wahlkampf: Bevor ich das nun weiter mit mir herumtrage schreibe ich es einfach mal in dieses Internet. Ich finde diese Negativität verstörend. Jetzt in der sagenumwobenen „heißen Phase“ wird immer spitzer aufeinander verbal eingedroschen. Alles so richtig schön in schwarz/weiß. Derjenige ist der böse, diejenige hat vor Jahren das und das mit Ihrem Beschluss im Stadtrat falsch gemacht. Vermutlich ist das ein Abbild der aktuellen gesellschaftlichen Lage. Schnell ist man empört und poltert los.

Mir ist auch klar, dass alle Gruppierungen im Wahlkampf versuchen ihr Profil herauszuarbeiten. Dass aber wie im richtigen Leben nicht alles schwarz/weiß, pro/contra, „Ich“/“die“ ist, sondern sich alles doch etwas abgestufter verhält bleibt außen vor. Um im Bild zu bleiben, statt schwarz/weiß halt mal die Graustufen sehen. Nicht alles was der erklärte politische Gegner macht ist automatisch Mist. Vielleicht sind Entscheidungen auf einer Faktenlage gefällt worden, die nicht 100% geklärt war. Vielleicht konnte man sich trotz aller persönlichen Bemühungen nicht 100% vorbereiten. Vielleicht war man auch einfach mal bei einer Sitzung aus persönlichen Gründen nicht anwesend… Kann doch alles sein.


Mir wäre es lieber man schaut nach vorne, was kann man gemeinsam bewegen, wie können wir unser Schweinfurt noch besser machen. Wo sind Probleme, wo sind kreative Lösungen und wo ist die praktische Umsetzung.