Ausschnitt aus dem Social Media Manager (IHK) – Der Social Media Manager / Ein Einzelkämpfer

 

Der Social Media Manager, das ist der- oder diejenige, die den ganz lieben langen Tag auf Ihr Smartphone glotzt und wüst vor sich hin tippt. Kein Austausch mit Anderen, außer den Fans in diesem Internetz.

Mööp falsch.

Der Social Media Manager sollte einer der best vernetzten Mitarbeiter im Unternehmen sein. Warum?

Zum einen ist der Social Media Manager auf Zuarbeiten von anderen angewiesen. Je nachdem wo der Social Media Manager im Unternehmen angesiedelt ist benötigt er Assets und Input von der Öffentlichkeitsarbeit, dem Marketing, dem Vertrieb, anderen Mitarbeitern (zB. Inhaltsideen und Inhalte) und so weiter und so fort.

Zum anderen ist der Social Media Manager oft die Schnittstelle vom Kunden (Fan) zum Unternehmen. Die Schnittstelle zur Qualitätssicherung, zum Order Management, zu wem auch immer.

Vor allem aber ist der Social Media Manager hoffentlich in der Strategie des Unternehmens verankert. Wenn PR, Marketing, Social Media und Vertrieb nicht Hand in Hand arbeiten um die Ziele des Unternehmens umzusetzen schwächt das die Einzelleistung der Beteiligten, im schlimmsten Fall verpufft die Leistung komplett.

Also:

Aufgabe Social Media Manager: Zuhören, gut vernetzen, Ohren auf die Schienen und hören was auf einen zukommt, Schnittstelle sein, Verantwortung übernehmen.

Aufgabe der Organisation und Führung: Fördern statt verhindern.
Die Angst nehmen:

  • vor dem direkten Dialog
  • vor der Neuausrichtung auf eine gemeinsame Strategie (über Abteilungsgrenzen hinaus)

Mein Wunsch: Weg vom Flickenteppich der Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten hin zu interdisziplinären Teams (Top Beispiel: DATEV Newsroom)

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Ausschnitt aus dem Social Media Manager (IHK) – Inhalte recherchieren

Ich habe gestern in meinem WhatsApp-Social Media Newsletter (kostenloses Abo hier), nachgefragt ob Themen aus meinen Social Media Manager Lehrgang spannend sind und da kam mehrfach die Bitte doch zu bloggen was ich zum Thema „Inhalte recherchieren“ erzählt habe.

Deshalb hier kurz ein paar Tools mit denen Ihr relevante und spannende Inhalte recherchieren könnt.

Einfachstes Tool ist Google, hier einfach mal euren Begriff eingeben und schauen was Google so an Ergänzungen vorschlägt. http://www.google.de

Wer das Ganze ohne die „Vorbelastung“ durch sein Google Nutzerkonto und evtl. vorhergehende Suchen nutzen möchte nimmt DuckDuckGo: https://duckduckgo.com/

Inhaltsideen kann man auch wunderbar mit Pinterest recherchieren, einfach mal einen für euch relevanten Begriff eingeben und schauen was da so kommt. Von der Infografik-Idee bis zu ganzen Blogartikeln und Themenserien, alles schon aus einer einfachen Bildersuche bei Pinterest generiert: http://www.pinterest.de

Das Gleiche gilt für YouTube, auch mit YouTube lassen sich wunderbar Ideen generieren, Ihr könnt zum Beispiel ein Video nehmen und über das Video selbst bloggen, Ihr könnt darauf verlinken, Ihr könnt den Inhalt als Anregung für eigene Inhalte hernehmen… https://youtube.com

Mit Trendsmap (http://www.trendsmap.com) und BuzzSumo (http://www.buzzsumo.com) könnt Ihr wunderbar nachschauen welche Inhalte gerade auf Twitter trenden (sogar in welchen Regionen) und mit Buzzsumo könnt Ihr wunderbar recherchieren welche für eure Keywords relevanten Themen gerade geteilt werden oder historisch viel geteilt wurden.

Ein weiteres tolles Tool (aus dem benachbarten Würzburg) ist HyperSuggest, hiermit könnt Ihr euch Keyword Suggestions abholen, wie bei Google aber ohne viel händische Arbeit. Das Praktische: Ihr könnt die Ergebnisse direkt in Excel weiterverarbeiten: https://www.hypersuggest.com

Es gibt noch viele andere tollen Tools, was nutzt Ihr so um Inhaltsideen zu generieren?

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Ehrenamt kostenlos, aber nicht umsonst

Vielleicht hat es schon der ein oder andere treue Leser und Freund auf diesem Facebook gesehen, ich habe ein neues Ehrenamt. Da mich immer mal wieder Leute fragen warum ich mich überhaupt gesellschaftlich engagiere oder ob ich einfach nur am „Posten“ sammeln bin kommt hier meine ganz persönliche Ehrenamtsphilosophie. Für diejenigen, die keine Zeit haben längere Blogposts zu lesen, hier die Kurzzusammenfassung:

Mein Engagement / der Grund:

  • Round Table 124 Schweinfurt – stellv. Tischpräsident  / Für Schweinfurt und die Region etwas bewegen, mit Hands-on Arbeit, wir spenden unsere Zeit in sozialen Projekten, nicht unser Geld
  • Wirtschaftsjunioren Bundesvorstand – Ressort Innovationen und Ressourcen / Unternehmerische Anliegen in einer bundesweit tätigen Interessensvertretung voranzutreiben – Hier vor allem alles was mit diesem Internetz und dieser Digitalisierung zu tun hat
  • DIHK – Ausschuss Informations- und Kommunikationstechnologie / In den DIHK Ausschüssen werden die politischen Positionspapiere der DIHK erarbeitet, hier setze ich mich vor allem für die Themen Cybersicherheit und eGovernment ein

Wir fangen mit den Wirtschaftsjunioren an: Damals, als ich entschieden habe zu den Schweinfurter Wirtschaftsjunioren zu gehen, war ich in Schweinfurt schlecht vernetzt. Mein früherer Freundeskreis zog nach dem Studium in alle Himmelsrichtungen und ich saß am Nabel der Welt (das schöne Schweinfurt) mit einem stark dezimierten Bekanntenkreis. Also beschloss ich mir mal anzuschauen was denn in Schweinfurt an Serviceclubs und anderen Netzwerkmöglichkeiten vorhanden ist. Damals stand der berühmt berüchtigte Schweinfurter Berufsinformationstag, den die Wirtschaftsjunioren Schweinfurt ausrichten, mal wieder vor der Tür und ich dachte mir: „Das klingt spannend, schreibste mal die WJ an“. Kurz darauf kam die Antwort des damaligen Kreissprechers Christian Störcher, ich wäre herzlich eingeladen beim Berufsinformationstag auszuhelfen um die Truppe mal kennenzulernen. Das habe ich damals dann auch gemacht und war direkt vom viel zitierten WJ Spirit angesteckt: Anpacken, machen. Das Ganze führte dann zu meiner Aufnahme bei den Wirtschaftsjunioren Schweinfurt, Arbeitskreisleitung Kommunikation, stellv. Kreissprecher, Landesvorstand Bayern Pressesprecher, Bundesvorstand. Aber zurück zum Kern: Warum mache ich das? Eigentlich war mein Ziel besser in Schweinfurt vernetzt zu sein, nicht aus vertrieblicher Sicht und um Visitenkarten loszuwerden, sondern einfach um andere Unternehmer kennenzulernen. Was wir dann letztendlich alles gemeinsam bewegt haben hat mich dazu gebracht auch andere Ämter im Verband anzunehmen und dort die Schweinfurter „Ärmel hoch“ Mentalität zu verbreiten. Dass ich mittlerweile deutschlandweit gut vernetzt bin ist ein toller Nebeneffekt, war aber gar nicht mein Ziel. Mir geht es darum uns als Verband weiter zu bringen und unsere Anliegen nach außen zu tragen.

Round Table: Kurz nachdem ich bei den Schweinfurter Wirtschaftsjunioren aktiv wurde hat mich Alexander Schmieden (auch ein Schweinfurter Wirtschaftsjunior) zu einem Tischabend mitgenommen. Ich habe mich sofort am Tisch wohl gefühlt und die Ritter-der-Tafel-rundige Atmosphäre und die sozialen Projekte haben mir einfach Gefallen. Hier war nie das Netzwerken unter Unternehmern zentral, dennoch ergeben sich natürlich unter Tablern auch Geschäfte, das kommt von selbst. Was mich fasziniert hat war, dass Round Table anpackt, statt zu Geld zu spenden. (Natürlich spenden wir auch mal was… ) Also bat ich um Aufnahme am Tisch und wurde dann nach meiner Aspirantenphase aufgenommen. Meine Begeisterung für Round Table geht so weit dass ich in meinem ersten Jahr noch zwei andere Tabler mit an den Tisch brachte und auch einen Future Pin dafür bekam. Bei RT habe ich mich jahrelang erfolgreich um ein Amt gedrückt, war aber immer wieder für die Pressearbeit zuständig. Dieses Jahr war es dann soweit, ich wurde zum stellv. Tischpräsidenten gewählt. Ich bin gespannt was das Tablerjahr bringt und wir haben schon die ein oder andere Idee für neue Serviceprojekte.

DIHK Ausschuss Informations- und Kommunikationstechnologie: Ich bin ehrlich. Ich habe mich hier für eine Wahl aufstellen lassen aus purer Neugier wie das ganze Thema Interessensvertretung in der DIHK funktioniert. Da Informations- und Kommunikationstechnologie aber auch irgendwie mein Thema ist, dank Studium und Praktika, habe ich mich schnell zurecht gefunden und konnte auch schon an Positionspapieren mitarbeiten. Wirklich spannend zu sehen wie dann DIE DIHK eine Position vertritt an der man mitarbeiten durfte.

Zurück zur Überschrift: Ja für Ehrenamt kriegt man kein Geld, es kostet Zeit, aber es ist definitiv nicht umsonst.

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