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Gedanken zum Wahlkampf – Teil 2

Wer Teil 1 gelesen hat, dem ist bekannt: Ab und an muss ich was loswerden und bevor ich es mit mir herumtrage schreibe ich es in dieses Internetz. Bei vielen Ideen von Bürgern oder Mitbewerbern um politische Ämter ist zu lesen, dass man am besten gleich die Finanzierung des Vorschlages mitliefern soll. Entschuldigt meine Unflätigkeit: Nen Scheiss muss man.

Erstmal geht es doch darum eine Idee zu untersuchen, sie auszuarbeiten, sie verfeinern, sie zu überdenken, sie zu verwerfen und wieder aus dem Papierkorb zu holen. Klar muss irgendwann mal das Thema Kohle auf den Tisch, aber wer selber mal versucht hat kreativ zu arbeiten: Beim Brainstorming ist erstmal nix verboten, egal wie absurd es scheint oder unmöglich.

Wieso muss man denn so ein Totschlagargument bringen? Kann man das Unmögliche möglich machen? Garantiert nicht, aber man kann es versuchen. Nennt sich Optimismus und Kreativität. Danke fürs Lesen ?

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Gedanken zum Wahlkampf

Gedanken zum Wahlkampf: Bevor ich das nun weiter mit mir herumtrage schreibe ich es einfach mal in dieses Internet. Ich finde diese Negativität verstörend. Jetzt in der sagenumwobenen „heißen Phase“ wird immer spitzer aufeinander verbal eingedroschen. Alles so richtig schön in schwarz/weiß. Derjenige ist der böse, diejenige hat vor Jahren das und das mit Ihrem Beschluss im Stadtrat falsch gemacht. Vermutlich ist das ein Abbild der aktuellen gesellschaftlichen Lage. Schnell ist man empört und poltert los.

Mir ist auch klar, dass alle Gruppierungen im Wahlkampf versuchen ihr Profil herauszuarbeiten. Dass aber wie im richtigen Leben nicht alles schwarz/weiß, pro/contra, „Ich“/“die“ ist, sondern sich alles doch etwas abgestufter verhält bleibt außen vor. Um im Bild zu bleiben, statt schwarz/weiß halt mal die Graustufen sehen. Nicht alles was der erklärte politische Gegner macht ist automatisch Mist. Vielleicht sind Entscheidungen auf einer Faktenlage gefällt worden, die nicht 100% geklärt war. Vielleicht konnte man sich trotz aller persönlichen Bemühungen nicht 100% vorbereiten. Vielleicht war man auch einfach mal bei einer Sitzung aus persönlichen Gründen nicht anwesend… Kann doch alles sein.


Mir wäre es lieber man schaut nach vorne, was kann man gemeinsam bewegen, wie können wir unser Schweinfurt noch besser machen. Wo sind Probleme, wo sind kreative Lösungen und wo ist die praktische Umsetzung.

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Ausschnitt aus dem Social Media Manager (IHK) – Blog als zentraler Content Hub

Die kurze Fabel davon warum es Sinn macht ein Blog als zentrale Plattform für Inhalte zu betreiben.

Halbwertszeit/Lebensdauer: Inhalte auf social Networks haben genau wie radioaktive Partikel eine Halbwertszeit. Die Inhalte verfallen. Wer schonmal ein Posting vom Vortag gesucht hat, weiss was ich meine. Nur als Beispiel: Der Facebook Algorithmus entscheidet für mich was ich interessant finde, somit kriege ich manche Inhalte auch einfach gar nicht eingeblendet. Je nach „Studie“ zum Algorithmus geht man von einer durchschnittlichen Lebensdauer eines Postings von ca. 2-4 Stunden aus.

Kontrolle: Die Kontrolle über meinen Blog habe ich, dort kann ich schalten und walten, dort gibt es keinen Algorithmus, der für mich entscheidet was meinen Nutzern angezeigt wird. Mein Blog ist und bleibt meine eigene Plattform.

Longform Content: Es gibt kaum Möglichkeiten längere Inhalte auf Social Networks zu veröffentlichen, die dann auch gelesen werden, sprich nicht von einem Reichweitenalgorithmus in den Untiefen der Plattform versteckt werden.

Suchmaschinenoptimierung: Gute, beständige Inhalte auf meiner eigenen Seite zahlen auf meine SEO ein. Ein OnlineShop mit einem eigenen Blog auf der gleichen Domain ist Gold wert.

Ein Blog oder vielmehr meine eigene Website als zentrale Plattform, auf die ich immer wieder verlinken kann in meinen unterschiedlichen Kanälen, ist der Kern jeder Strategie. Das entbindet einen natürlich überhaupt nicht auf den Kanälen Inhalte zu spielen, die dem jeweiligen Kanal angepasst sind.