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opendata in mundgerechten happen

ich hatte am donnerstag auf twitter kurz erwähnt dass hoffnung besteht, das opendata und „pfand gehört daneben“ im schweinfurter stadtrat thematisiert wird. ganz so groß wurde es nicht aufgehängt. „pfand gehört daneben“ ist auch noch nicht besprochen, aber zumindest soll nun in das neue parkleitsystem der stadt schweinfurt eine abfragemöglichkeit für die parkhäuser mit eingebunden werden. konkret läuft die anfrage ob es dann nicht möglich und wünschenswert wäre die anzeige der freien parkplätze auf schweinfurt.de einzubinden. eine mögliche app wurde auch angesprochen. natürlich habe ich mir sofort gedanken zur funktionalität einer „parken in schweinfurt“ app gemacht. generell tendiere ich eher zu einer schnuckeligen mobilen webseite damit man sich den appstore krieg und den damit verbundenen review prozess ersparen kann.

meine gedanken zur funktionalität der app/mobile site als mindmap:

 

generell gilt es handarbeit und doppelte datenhaltung zu vermeiden. die inhalte/informationen, die bei schweinfurt.de abrufbar sind, sollten in die app direkt integriert werden. das spart die doppelte eingabe bzw. das abgleichen unterschiedlicher datenstände.

  • preise: selbsterklärend, was kostet die halbe stunde / stunde / andere zeiteinheit. aber: gibt es sondertarife für dauerparker?
  • öffnungszeiten: auch selbsterklärend: die jeweiligen öffnungszeiten.
  • barrierefreiheit: sind zum beispiel die aufzüge ohne unüberwindbare hindernis auch mit dem rollstuhl zu erreichen o.ä.
  • bilder vom parkhaus: man will ja auch sehen wo man dann parkt, oder?
  • gmaps integration: ob das nun google maps oder openstreetmap ist, unter’m strich egal hauptsache eine routenplanungs und standort funktion ist verfügbar.
  • freie parkplätze zeigen: dafür ist die app ja da ;)
  • geschäft / venue angeben, näheste parkmöglichkeit ausgeben: use case: ich möchte bei der tagesbar schiller einen leckeren kleinen happen zu mir nehmen, wo ist der nächste freie (parkhaus-)parkplatz
  • was mir eben beim erläutern der funktionen noch einfiel: toll wäre natürlich auch eine notizfunktion, wie oft vergisst man ob das auto nun auf ebene 3 platz 5 stand. oder war es doch die ebene 5 platz 3?

ich würde mich freuen wenn ihr in den kommentaren noch features nennt, die ihr da integriert sehen wollt!

sicher ist das kein ausgewachsenes opendata ding aber schonmal ein schritt in die richtung mit der verfügbarmachung von daten den „bürgern“ das leben leichter zu machen. unter’m strich ist das ganze natürlich auch ein touristisch wirksames werkzeug. ein leuchtturmprojekt für opendata in schweinfurt?

nicht vergessen: featurevorschläge in die kommentare!

kleines update (26.6.2012): vielen dank für die tollen vorschläge, ich habe zwecks der übersicht mal die mindmap ergänzt:

 

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opendata – mit daten die welt verändern

opendata, sublokal, regional, hyperlocal, transparent, noch ein mobile einstreuen? genug buzzwörter? schon jemand BINGO gerufen? spaß beiseite. ich bin der überzeugung das mit der öffentlichen verfügbarmachung von daten interessante anwendungen möglich werden. interessante anwendungen, die man nicht vorhersehen kann, über die man sich als stadt oder landkreis gar nicht so im klaren ist, die man sich in der regel noch gar nicht selber vorstellen kann.

mit dem schönen begriff „open data“ wird die freilegung und öffentliche zur verfügung stellung von daten bezeichnet, egal aus welchem bereich. ich würde gerne die freilegung öffentlicher daten im kommunalen, sublokalen bereich vorantreiben. der staat bayern betreibt ein eigenes opendata projekt unter: http://opendata.bayern.de/ wäre doch schön wenn ein http://opendata.schweinfurt.de und ein http://opendata.landkreis-schweinfurt.de dazu käme oder? dazu müssen wir die diskussion über den datenschutz zielgerichteter führen, müssen die anonymisierung von daten besser machen, müssen die rechtliche lage, die in bayern zugegebenermaßen recht eng gestrickt ist beleuchten, müssen die entsprechenden entscheider überzeugen mit tollen beispielen wie zum beispiel wheelmap.org.

die menschen hinter wheelmap.org verändern die welt, mit openstreetmap, crowdsourcing und opendata wird eine art google maps für rollstuhlfahrer geschaffen, wahnsinn!

viel kleiner: in würzburg lassen sich mit der u&d app die „füllstände“ der parkhäuser abfragen, klasse oder?

ihr seht, die veränderung kann riesengroß sein, sie kann klitzeklein sein. unterm strich braucht es eine handvoll geeks, die den leuten die sowas auf den weg bringen können mit tollen beispielen und technischer hilfe zur seite stehen.

beispiele für tolle projekte aus opendata bewegungen und aktuelles dazu:

kennt ihr noch tolle beispiele für opendata projekte? gerne ab damit in die kommentare!