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Buchrezension: Berufsziel Social Media

Der Untertitel des Büchleins (riesig ist es wahrlich nicht): „Wie Karrieren im Web 2.0 funktionieren“

Nico Lumma, Stefan Rippler und Branko Woischwill schreiben auf 120 Seiten über Social Media als Beruf und führen Expertengespräche.

Das Buch ist schnell gelesen und wirklich nicht langweilig geschrieben. Vor allem die Expertengespräche haben mich sehr interessiert.

Hier findet man Interviews mit Katharina Borchert, Geschäftsführerin Spiegel online, Tobias Arns, Bereichsleiter Social Media & Mobile BITKOM und vielen mehr.

Schön ist auch die Aufstellung zu den bisher bekannteren Aktionen in den Social Media (Dell, Old Spice, Deutsche Bahn, Daimler).

Eigentlich dreht sich das Buch aber, wie der Titel vermuten lässt darum, was man tun muss um in diesem Social Media Gedönse Fuß zu fassen. Welche Berufe gibt es, wie schimpfen die sich, was sind die Aufgabengebiete, wie sind die Aufgaben abgegrenzt usw.

Fazit: Es gibt zwar Zertifierungen für Social Media Manager, aber die quereinsteigende, eierlegende Wollmilchsau wird weiterhin viel Verbreitung finden.

Mein Fazit: Schönes Buchlein, schnell gelesen, die Expertengespräche lohnen sich auch für Leute die schon im Bereich Social Media unterwegs sind.

Zum Buch gibt es eine Webseite inkl. Jobbörse (schlaue Idee) unter: berufsziel-socialmedia.de

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Fan sein färbt ab

TL;DR: Fans bringen Freunde mit – Nicht nur alleine die Anzahl der Fans einer Facebook-Seite betrachten.

Wie misst man den Erfolg einer Facebook Page? Kopfkratzend fragt sich das der ein oder andere Socialmediafuzzi und denkt sich KISS – keep it simple stupid – und schießt sich darauf ein, die reine Fan-Anzahl als Metrik herzunehmen.

Einfach siegt oft, aber eben nicht immer. Meistens wird außer Acht gelassen, dass die potenzielle Reichweite einer Fanpage ja noch um den FoF-Faktor (Friend of a Fan) erweitert werden muss. Sobald ein Fan einen Post liked oder shared, erscheint das auf seiner eigenen Timeline. Der gemeine Facebooknutzer befindet sich übrigens 32% der Zeit, die er auf Facebook verplempert verbringt, auf seiner eigenen Homepage und somit in der Timeline.

Was FoF für eine Reichweitenausweitung mit sich bringen kann zeigt Comscore u.a. am Beispiel H&M, die zum Zeitpunkt der Studie mit einer äußert amtlichen Anzahl von 1,2m Fans unterwegs waren. Die Reichweite mit FoF-Faktor? 23,5 Millionen User.

Eigentlich wollte ich ja über den „perfekten“ Facebookpost schreiben, das kommt dann wohl ein anderes Mal, wobei ich da vorausschicke, „es kommt drauf an“. Da gibt es nämlich wie so oft persönliche Meinungen, Studien und natürlich immer den Faktor „Was für eine Firma steckt denn hinter der Fanpage“. Von einem Steuerberater erwartet man gemeinhin keine Katzenbabyfotos.

Apropos Katzenbabyfotos: Darüber machen sich Tilman Hampl (als Moderator, http://digimedia.cd), Dr. Leonard Landois („Würzburg erleben“, https://www.facebook.com/wuerzburg.erleben), Björn Szostak (Journalist & Social Media Redakteur, http://www.bjoernstar.de/wp/), Ralf Thees (wuerzblog.de & Redakteur der Main-Post, http://wuerzblog.de) und ich in einer Podiumsdiskussion auf der mainIT2012 Gedanken. Das Thema ist: Die „Social Media Quote“ – Wie Katzen-Content unsere Timelines verändert.

Der Eintritt zur Konferenz für IT und Media in Eibelstadt am 13.9.2012 ist kostenlos, kommet zuhauf!

 

Selber nachlesen? Quellen:

Ps.: Man muss dazu sagen, dass nicht alle Fans einer Page auch alle Posts der Fanpage sehen, hier möchte nämlich Facebook mit „Sponsored Posts“ Geld dazu verdienen. Im Umkehrschluss bieten Sponsored Posts aber auch die Möglichkeit mehr als nur die Fans einer Page zu erreichen. Mehr hierzu: http://socialfresh.com/facebook-promoted-posts-go-live/