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Neue Medien und Social Networking im Stadtmarketing

Schon etwas älter (von 2011) aber trotzdem noch interessant zu lesen. Ein Orientierungsleitfaden von Andrea Schneider:  „Social Media im Stadtmarketing“ (.pdf)

Ps.: Dornbirn hat ein ganz schickes Gemeindeblatt, zu finden unter: http://www.dornbirn.at/Gemeindeblatt.87.0.html

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Twitter in der kommunalen Öffentlichkeitsarbeit

Der Kurznachrichtendienst Twitter scheint für viele Unternehmen entweder uninteressant zu sein oder sie wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. In der kommunalen Öffentlichkeitsarbeit ist Twitter dennoch ein Instrument, auf das nicht verzichtet werden sollte. Denn direkter ist der Kontakt zu den Bürgern kaum möglich, und das in beide Richtungen. Man kann sowohl informieren als sich auch die Sorgen und Nöte sowie Lob anhören. Für eine gute Kommunikation ist sowohl eine Reaktion darauf als auch ein Handeln wichtig. Schließlich soll der Dialog gefördert werden und das Ganze Projekt nicht wieder zur Einbahnstraße mutieren. Für Menschen im Web 2.0 ist nichts frustrierender, als wenn ihre Versuche um Gehör im Sande verlaufen und ignoriert werden.

 

Biografie und Profilbild vor dem Start

Ein aussagekräftiger Name, ein Profilbild und das Ausfüllen der Biografie sind die ersten Schritte zum eigenen Twitter-Account. Ist das vollbracht geht es darum, passende Follower zu finden. Um zu sehen, wie andere Kommunen ihre Dialoge bei Twitter gestalten fängt man am besten damit an, einigen Kommunen zu folgen. Über die Suche lassen sich Tweets finden, die interessant sein könnten. Gibt man beispielsweise Schweinfurt ein kommt eine ganze Liste an Tweets von Leuten, die in irgendeinem Bezug zur Stadt stehen. Eine andere Möglichkeit ist die Suche mit Hashtag. Dabei setzt man einfach # vor Schweinfurt. Die Ergebnisse sehen nun etwas anders aus. Eine Beschäftigung mit der Materie und den Followern sorgt dafür, dass zukünftige Tweets nicht ins Leere laufen und Nachrichten über Schweinfurt nur bei Followern aus München ankommen.

 

Mit Followern ins Gespräch kommen

Zu Anfang ist ein Twitter-Account mit einigem Aufwand verbunden. In den ersten Wochen muss man sich erst einmal zurechtfinden aber dennoch Präsenz zeigen. Was jeder Follower gerne mag: Wen man auf ihn eingeht. Das muss nicht immer zwingend etwas mit der kommunalen Öffentlichkeitsarbeit zu tun haben sondern kann auch gerne Privat sein – auf einem gewissen Niveau natürlich. Postet jemand ein Bild seiner Katze, sein Mittagessen oder den Morgenkaffee kann man hier ruhig auch einmal dem User darauf antworten. Das erhöht die Wahrnehmung. Erfragen könnte man beispielsweise den Namen oder das Alter der Katze, wo es denn so leckeres Mittagessen gibt oder welche Sorte Kaffee er am liebsten trinkt. Kreativität ist also gefragt. Wer nett und freundlich ist hat bessere Chancen wahrgenommen zu werden als jemand, der sich hinter seiner Tastatur verschanzt und im 2-Stunden-Takt Links zur eigenen Webseite postet. Niemand ist gerne mit einem verstaubten Aktenschieber befreundet.

 

Fremde Inhalte teilen

Gleiches gilt übrigens für das Teilen von Tweets der Follower. Ein Retweet hat noch niemandem geschadet, im Gegenteil. Und das darf gerne etwas witziges sein oder ein Hilferuf. Präsenz zeigen ist mit das Wichtigste in der sozialen Medienlandschaft. Bilder und Videos sind ein wichtiger Bestandteil von Twitter, ist der Platz für Text doch sehr begrenzt. Bei Youtube lassen sich sicherlich Videos von lokalen Berühmtheiten – oder solchen die es noch werden wollen – finden, die man unters Volk bringen kann.

Bild: Rosaura Ochoa (flickr)

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Buchrezension: PR im Social Web – Das Handbuch für Kommunikationsprofis

PR im Social Web
PR im Social Web

Puh. Wo soll ich anfangen? Wer auf der (nigelnagelneuen) Fanpage mitverfolgt hat, was ich so bisher über das Buch geschrieben habe, wird vor allem eins festgestellt haben: Ich bin begeistert, restlos.

„Das Handbuch für Kommunikationsprofis“ – „Wenn Du vor dem Lesen noch keiner warst, biste hinter her einer“ sollte da noch als Subtext darunter stehen.

Das Buch ist der Hammer. Wie Ihr auf dem Foto erkennen könnt, habe ich doch die ein oder andere Seite markiert zum noch mal lesen, vertiefen, Links verfolgen oder aus anderen Gründen.

Aber von vorne. Der O’Reilly Verlag war so nett, mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen. Und woran merkt man dass die beiden Autoren, Marie-Christine Schindler und Tapio Liller vom Fach sind? Ich hatte das Eintreffen des Buches kaum auf Twitter erwähnt, schon folgten mir beide und bedankten sich für mein Interesse. Merke: Zum Thema Social Media Monitoring sind auch viele wichtige Informationen im Buch ;)

Das Buch hat etwas mehr als 400 Seiten und ist durchgängig mehrfarbig gedruckt.

Zum Inhalt:

Jedes einzelne Thema wird grundlegend erklärt, ausgeführt und dann mit weiterführenden Links, Tipps & Tricks hinterfüttert. Selbst für alte Kommunikationshasen sind Informationen dabei.

Das komplette Inhaltsverzeichnis findet Ihr als PDF hier: http://www.mcschindler.com/uploads/2012/05/PR-im-Social-Web-zweite-Auflage_Inhaltsverzeichnis.pdf

Nur fünf Beispiele (wenn ich alle nennen würde wär der Blogartikel noch viel länger) warum ich das Buch dermaßen über den grünen Klee lobe:

  • Zum Thema Crowdsourcing und der damit verbundenen Angst als Unternehmen zu viel Informationen preis zu geben:
    „Wissen allein ergibt wenig Sinn, wenn es nicht genutzt wird. Was nützt mir das Kochrezept eines Spitzenkochs, wenn mir die passenden Zutaten, die Infrastruktur und die Fingerfertigkeit in der Zubereitung fehlen?“
  • Die Social Technographics Leiter von Forrester Research mit der man u.a. potenzielle Reichweiten bzw. Kundenstrukturen errechnen kann (Wer ist nur Zuschauer, wer eher der Mitmachtyp usw.) (hiermit kann man sogar regional angepasste Nutzerprofile erstellen):
    http://empowered.forrester.com/tool_consumer.html
  • Zum Thema Grundlagen: das Riepl’sche Gesetz und dessen Anwendung knapp, klar und deutlichst erklärt.
  • Das Kapitel: „Was sich ändert: Folgen für die PR“ erklärt mit vielen tollen Beispielen fast „hands on“ wie und wo klassische PR auf social aufbauen kann und umgekehrt.
  • Eine perfekte Blogger Relations Anleitung.

Mein Fazit: Kauft euch dieses (Lehr-)Buch! Es ist die knapp 30 Euro mehr als Wert, hinsetzen, durcharbeiten, egal wie lange Ihr den Job als Community Manager / PR Mensch oder Berater schon macht, unter Garantie ist noch ein i-Tüpfelchen für euch dabei. Das Ding ist nicht umsonst ein Amazon Bestseller.

Das Buch gibt es u.a. bei Amazon: PR im Social Web: Das Handbuch für Kommunikationsprofis

Die beiden Autoren sind u.a. auf Twitter unterwegs unter:

Zum Buch gibt es auch eine Podcastfolge von Kolophon dem O’Reilly Podcast (gemacht von Tim Pritlove): http://community.oreilly.de/blog/2011/05/02/kol004-pr-im-social-web/